Dallmayr Grand Cru Blue Mountain

Premiumkaffee
aus Jamaika
Grand Cru Blue Mountain

Steckbrief

HerkunftJamaika
Typ100% Coffea Arabica
Genuss Dallmayr Grand Cru Blue Mountain eignet sich ideal als Filterkaffee und French Press. So kommt das Aroma am besten zur Geltung. Im Vollautomaten können Sie diesen Premiumkaffee auch als  Café Crème oder Caffè Lungo zubereiten. Als Espresso ist Blue Mountain nicht zu empfehlen. Für ein optimales Ergebnis dosieren Sie bitte etwas höher. Aufgebrüht mit weichem Wasser bei 95° Celsius offenbaren die Bohnen ihren edlen Charakter.

Geschmacksprofil

Röstung 
Säure 
Stärke 

Der elegante Charakter des Königs unter den Kaffeesorten

Blue Mountain Kaffee ist einer der seltensten und meistgefragten Gourmetkaffees der Welt. Bei Kennern gilt er gemeinhin als „König aller Kaffeesorten“. Mit seinem richtigen Verhältnis von Säure und Süße, seinem reinen Charakter und der wunderbaren Fülle kann man Grand Cru Blue Mountain am ehesten mit einem Jahrgangs-Champagner vergleichen. 

In der Tasse entfaltet der Kaffee eine ungewöhnlich feine Kakao-Note, begleitet von leicht süßlichen Sandelnoten. Sein Körper ist exzellent und voluminös. Sein eleganter Charakter wird abgerundet von einer feinmilden Säure. 

Bohnen mit Stammbaum

Bei dieser Sorte ist es wie mit Champagner: Nur Kaffee aus einer ganz bestimmten Region darf den Namen Blue Mountain tragen. Das Anbaugebiet in den Hochlagen Jamaikas umfasst gerade einmal 6.000 Hektar und bringt im Jahr eine Ernte von nur 1.000 Tonnen hervor. Der Kaffee kommt fast ausschließlich von kleinen Plantagen. Selbst die größten darunter sind nach internationalen Standards kleine Betriebe. Zum Vergleich produziert Brasilien, das Kaffeeland schlechthin, über 2 Mio. Tonnen jährlich. Für original Jamaika Blue Mountain Kaffee, der exportiert wird, stellt die Kaffeekommission vor Ort ein Echtheitszertifikat aus.

Kaffeekirschen aus dem Nebel von der Schmuggelware zum Gipfel des Genusses

Die ersten Kaffeesträucher brachte Sir Nicholas Lawes 1728 von Martinique nach Jamaika – oder besser gesagt, er schmuggelte sie dorthin. Erst nach dem Ende der Sklaverei auf britischem Territorium begannen ehemalige Sklaven 1838 mit der Kultivierung des Kaffees auf Jamaika. Heute zählt der Blue Mountain zu den begehrtesten und teuersten der Welt.

Blue Mountain Peak ist mit 2.256 Metern der höchste Berg Jamaikas. Er überragt eine etwa 50 Kilometer lange Gebirgskette, die so genannten Blue Mountains: benannt nach dem Dunst, der die Berggipfel in den Morgenstunden in ein faszinierendes Blau hüllt. Diese nebelverhangenen Berge im Osten Jamaikas verleihen dem Kaffeeanbaugebiet seinen Namen. 

Der blaue Dunst, der sich täglich wie ein Band um die Bergketten des karibischen Gebirges legt, ist Hauptursache für ein besonderes, etwas kühleres Klima. Dadurch wachsen die Kaffeekirschen wesentlich langsamer: Sie reifen erst in zehn statt in durchschnittlich fünf bis sechs Monaten heran. Die längere Reifezeit macht sie besonders groß, fest und wunderbar voll im Geschmack. 

Mit den Idealmaßen im Holzfass auf Reisen zu ausgewählten Röstereien

Nur Bohnen mit einer Breite von mindestens 6,76 mm und höchstens 7,24 mm werden zum begehrten Grade 1 verarbeitet. Durch die einheitliche Größe können sie später perfekt geröstet werden – für erstklassige Qualität. Rohkaffee, der von diesen Maßen abweicht, lässt CIB (Coffee Industry Board) auf Jamaika erst gar nicht für den Export zu.

Jede einzelne Charge wird genau geprüft – und dann zu ausgewählten Röstereien in alle Welt verschickt, jedoch nicht in Kaffeesäcken: Als einziger Rohkaffee weltweit wird Jamaica Blue Mountain traditionell in weißen Holzfässern zu 70, 30 oder 15 Kilogramm exportiert. Diese sind Nachbauten von Fässern, in denen ursprünglich Mehl von Großbritannien nach Jamaika gebracht wurde. Das Holz hat keinen Einfluss auf den Geschmack der Bohnen. Die Holzfässer untersteichen lediglich, dass es sich hierbei um ein Luxusgut aus der Karibik handelt. 

Die Perle der Karibik geliebt von James Bond und japanischen Kaisern

Mit einem Marktpreis von rund 100 Dollar pro Kilogramm zählt der Blue Mountain zu einer der teuersten Kaffeesorten weltweit. Seinen hohen Preis verdankt der seltene Blue Mountain auch der Tatsache, dass er vom Japanischen Kaiserhaus als offizieller Kaffee im Hause getrunken wird. Dadurch genießt die "Perle der Karibik“ in Japan und anderen asiatischen Staaten Kultstatus.

Bereits seit den 1960er Jahren wird der größte Teil der Ernte, etwa 90 Prozent, nach Japan verkauft. In den Gourmet-Restaurants Tokios zahlt man heute für eine Tasse echten Blue Mountain bis zu 40 Euro. In der ersten Klasse der Japan Airlines ist dieser Kaffee Standard. Auch James Bond bestellt ihn in den Romanen von Ian Fleming – und natürlich auch im Film.