
Der Ursprung
von Qualität
Vor rund 50 Jahren entdeckte Konrad Werner Wille, der Kaffeepionier und Mitinhaber des Hauses Dallmayr, auf abenteuerlichen Wegen die wild wachsende Urpflanze. Sie gilt als botanischer Schatz, weil alle Arabica-Sträucher weltweit Abkömmlinge davon sind. Damals importierte Konrad Werner Wille kurzerhand als Erster den Kaffee nach Deutschland. Seither sind wir der größte Importeur von gewaschenen Arabicas aus Äthiopien. Daher fühlen wir uns dem ostafrikanischen Land und der Äthiopienhilfe von Karlheinz Böhm besonders verbunden.
Mit jedem Baum wächst die Hoffnung!

Stand Mai 2013
Pro verkaufter Packung Dallmayr Ethiopia werden fünf Baumsetzlinge in Äthiopien gepflanzt. Die Bäume, die daraus wachsen, verbessern die Qualität des Bodens – und sichern so die Zukunft für die Menschen vor Ort. Mit diesem Projekt unterstützen wir das Aufforstungsprogramm der Stiftung „Menschen für Menschen“ von Karlheinz Böhm. Helfen auch Sie mit – und sehen Sie selbst, wie die Anzahl der Setzlinge Woche für Woche wächst ...

Die einfache Art, direkt zu helfen
Die Stiftung "Menschen für Menschen", die Karlheinz Böhm 1981 nach seinem Gastauftritt bei „Wetten dass ...“ ins Leben rief, leistet Hilfe zur Selbstentwicklung in Äthiopien. Mit sehr geringem Verwaltungsaufwand erreicht sie ein Maximum an Unterstützung.
Gemeinsam mit den Bauern vor Ort werden einfache, aber effektive Lösungen umgesetzt, um die Lebensgrundlagen für die nächsten Generationen zu sichern. Projektweise unterstützen wir die Stiftung seit vielen Jahren, weil wir tief mit der Kaffeegeschichte des Landes verwurzelt sind.
Ursprüngliches Kaffeeritual
Auch die Äthiopier lieben ihren Kaffee und zelebrieren ihren so genannten Bunna. Die Art der Zubereitung ist wohl die ursprünglichste und zeitintensivste: Die Bohnen werden in einer Eisenpfanne über der Holzkohle geröstet, dann im Mörser zerstampft.
Das Mahlgut wird mit Wasser und Zucker in einem Tonkrug kräftig aufgekocht, mit Kardamom verfeinert und in kleinen Schalen getrunken.
Die ersten meckernden Kaffeeliebhaber der Welt

Wer dieses Ritual, das Stunden in Anspruch nimmt, einmal erlebt hat, gewinnt eine Vorstellung davon, wie es gewesen sein muss, als der Kaffee hier entdeckt wurde. Eine von vielen Legenden erzählt, dass im 9. Jahrhundert im heutigen Äthiopien Ziegen von Mönchen dabei beobachtet wurden, wie sie von den Blättern und Früchten des Kaffeestrauches fraßen. Auf die Tiere hatte der Kaffee eine belebende Wirkung. Selbst zu später Stunde sprangen sie munter umher. Das machte die Mönche neugierig – und sie probierten selbst vom Strauch. Dabei entdeckten sie, dass nach dem Genuss der Früchte die nächtlichen Gebete weniger anstrengend waren. Das war der Beginn einer langen Kaffeegeschichte, die zunächst in Äthiopien und später im Jemen spielte. Dort befand sich lange Zeit das einzige Anbaugebiet für Kaffee. Und dort soll sich folgende Geschichte zugetragen haben:

Als die Königin von Saba, das im heutigen Jemen liegt, von der Weisheit und der Macht Salomons, des Herrschers von Israel hörte, machte sie sich auf den weiten Weg, ihn zu besuchen. Unter ihren wertvollen Geschenken sollen sich auch Kaffeebohnen befunden haben. Salomon empfing die Königin von Saba mit großer Gastfreundschaft – und sie blieb für einige Monate bei ihm.
Mit Hilfe einer kleinen List gelang es ihm, sie in der Nacht vor ihrer Abreise für sich zu gewinnen. Sie musste ihm versprechen, in der Nacht nichts zu berühren, was ihm gehörte. Anderenfalls müsse sie die Nacht mit ihm verbringen. Und so kam es dann auch: Schlaftrunken stillte die Königin von Saba ihren Durst aus dem Wasserkrug des Königs.
Monate später gebar sie in ihrer Heimat einen Sohn namens Menelik. Als Erwachsener besuchte er zum ersten Mal seinen Vater in Jerusalem. Dabei trug er den Ring, den Salomon damals seiner Mutter zum Abschied geschenkt hatte. Aber auch ohne dieses Zeichen erkannte Salomon sofort, dass Menelik sein Sohn war.






