Die Auswahl der richtigen Technologie

Die Auswahl der „richtigen“ Transponder-Technologie für Mitarbeiterkarten sollte gut überlegt sein und sich an den langfristigen Bedürfnissen des Kunden orientieren. Alle Teilbereiche wie Zeiterfassung, Zutrittskontrolle und das bargeldlose Bezahlen stellen individuelle Anforderungen an die Technologie.
Mit modernen Multi-Applikations-Transpondern können diese und auch weitere Wünsche abgebildet werden.

Das „Hacken“ der alten Technologien (Hitag1, MIFARE Classic und LEGIC prime) durch den Chaos Computer Club und andere, ermöglicht, das Thema der Mitarbeiterkarten und der damit verbundenen Applikationen im Unternehmen komplett neu anzugehen. 

Fast alle Unternehmen haben heute bereits Mitarbeiterkarten, die bei der Migration miteinbezogen werden sollten. Die Prozesse in den Unternehmen, wie beispielsweise die Zeiterfassung, sind Teil von komplexen Prozessen und müssen während einer Migration durchgängig weiter funktionieren. Einige Kartenfunktionalitäten sind unmittelbar kritisch für das Unternehmen, wie beispielsweise die Zutrittsberechtigung oder die Betriebsdatenerfassung. Andere Funktionalitäten wie die bargeldlose Bezahlung sind nicht direkt unabdingbar, allerdings droht bei Fehlern eine große Unzufriedenheit der Mitarbeiter.

In Form einer Risikoabschätzung können die Gefährdungspotenziale und die Wichtigkeit der einzelnen Teilbereiche bewertet und gegebenenfalls besonders kritische Bereiche, wie Hochsicherheitsbereiche, bereits als erstes mit einer neuen Technologie ausgestattet werden.

Verschiedene Migrationsszenarien können helfen, den Weg von HEUTE nach MORGEN sicher, einfach und bequem zu gestalten. 

  • Tausch von allen Karten und allen Lesern zur gleichen Zeit
    Vorteile: keine Kompatibilitätsprobleme, geringe Gesamtkosten
    Nachteile: hohe Anfangskosten, großer Einmal-Aufwand durch den Austausch
  • Tausch von Karten auf Dual-Hybrid Technologie (zwei Transponder in einer Karte)
    Vorteil: niedrige Anfangskosten, geringer Aufwand, Weiternutzung von alten Lesern für einige Zeit
    Nachteil: Antennenschwierigkeiten auf Kartenseite, Inkompatibilitäten mit einzelnen Lesern, höhere Gesamtkosten
  • Tausch von Lesern auf Dual-Hybrid Leser (Verwendung mehrerer Transponder Technologien)
    Vorteil: überschaubare Anfangskosten, geringer Aufwand, Weiternutzung von alten Karten für einige Zeit, niedrige Gesamtkosten
    Nachteil: möglicherweise können nicht alle Teil-Lieferanten gleichzeitig mit alten und neuen Transpondertechnologien umgehen

Die verschiedenen Wege einer Migration haben viele individuelle Vor- und Nachteile. 

So bieten Dual-Hybrid-Transponder die Möglichkeit, gleichzeitig mit alten und neuen Lesern zu funktionieren. Dabei ist oftmals das Antennenfeld und somit der Komfort der Benutzung subjektiv nicht mehr auf dem gleichen Niveau.

Auf der anderen Seite könnten zuerst alle Leser ausgetauscht werden, die abwärtskompatibel zu den alten Karten sind. Nach Abschluss der Lesermigration können die Karten ausgetauscht werden. Dabei kann man das Produktleben der Transpondermedien ausnutzen und die Karten schrittweise austauschen. Eine Einmal-Aktion mit allem daraus resultierenden Aufwand kann entfallen.

Der Leseraustausch ist dabei oftmals teurer als der Kartenaustausch, sodass der teure Teil der Migration zuerst kommt und die höchste Sicherheit auch erst nach Austausch der Karten gewährleistet ist. 

Die Voraussetzungen sind in jedem Fall kundenspezifisch zu betrachten und ein entsprechendes individuelles Migrationskonzept mit allen Beteiligten zu erarbeiten.

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