Molitor

Mosel

Markus Molitor

Niedermenniger Herrenberg, Saar. Nie gehört?
Macht nichts. Probieren, genießen, bewundern!

Drei Sterne, „Vaut le voyage“! Michelin-Französisch für: „Ist die Reise wert“! Das Haus Klosterberg lohnt jede Anfahrt – vor allem, wenn der Chef im Hause ist. Erste Annäherung: das Etikett auf den Flaschen von Markus Molitor. Wir nähern uns (wie noch in jedem Jahr der Winzerelite) voller Spannung dem Klosterberg. Was wird der Molitor diesmal wieder an Außergewöhnlichem, Auf-
regendem, Äußerstem zu bieten haben? „Die einen haben, die anderen haben nix!“ So lapidar klingt das dann, wenn es um die verheerenden Hagelstürme an der Mosel des Jahres 2016 geht. Molitor hat – wenn auch nur teilweise, bei ihm standen 20 Hektar im Hagel. Mit dem, was er hat, ist er aber qualitativ „sehr, sehr zufrieden“, „tolle Extrakte, tolle Animation“. So ähnlich sehen wir das auch. Dann aber der Hammer: 2007 („ein Traumjahr“), die trockene Zweisterneauslese von der Saar. „Hier beginnt jetzt körperliches Trinken.“ Sagt Molitor. Wir sagen: Allein dieser Wein war die Reise wert.

Weingut Molitor
Zeltinger Sonnenuhr
Video: Dallmayr Winzerelite 2013 – Molitor